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Urlaubsreise Insel Mljet

 

Die Insel auf der Insel, dieses Stichwort bedeutet Mljet und hier das  winzige Eiland mit der von den Benediktinern erbauten Abtei im Salzwassersee Veliko jezero. Bis in die jüngste Zeit kamen die ohnehin wenigen Touristen, die auf dem knapp 98 kmq großen Mljet landeten, als Ausflügler von Dubrovnik hierher.

Erst neuerdings, vor allem nach der Erklärung der beiden Salzwasser-Seen im Nordwesten zu Bestandteilen eines Nationalparks, verbringen Gäste auf der Insel auch ihren gesamten Urlaub. Mljet besitzt keine idealen Badestrände; die zu über 70%  mit Wald bedeckte  Insel zieht Urlauber durch ihre Naturschönheiten an. Eine 60 km  lange Teerstraße führt einmal von  Polace rund um die beiden Seen, zum anderen, die im Inneren liegenden Inselorte berührend, zur Ostküste beim Kap Gruj.

Geschichte:

Ist Mljet die in der Apostelgeschichte erwähnte Insel Melite, vor der Paulus und seine Getreuen auf dem Wege nach Rom Schiffbruch erlitten, aber von Leuten, die uns  nicht geringe Freundschaft zeigten, gerettet wurden? Normalerweise wird Melite als die Insel  Malta gedeutet, wobei jedoch einige kroatische Wissenschaftler zu bedenken geben, in der Apostelgeschichte werde weiter berichtet, Paulus sei auf jener Insel, wo er Rettung fand, von einer giftigen Schlange gebissen worden. Solche Reptilien habe es nie auf  Malta, wohl aber auf  Mljet gegeben, hier noch dazu  in  solcher Zahl, dass sich  die geplagten Einwohner von Indien Fahrern Mungos mitbringen ließen, die mit Vorliebe Giftschlangen jagen. Noch heute leben sie auf Mljet  sowie auf einigen anderen kroatischen Adria Inseln wild. Bei ihren nächtlichen geräuschvollen Exkursionen haben sie schon manchen Camper erschreckt.

Die von Kalkgebirgen und Karstsenken durchzogene Insel war bereits von Illyrern besiedelt. In der Römerzeit hieß sie Melita. Aufgrund der vielfachen Überfälle auf römische Schiffe schickte Kaiser Augustus eine Strafexpedition, der sich die Bewohner beugen müssten. Der römische Kaiser  Septimius Severus machte die Insel zum Verbannungsort.

536 fiel Mljet an das oströmische Reich, später kam die Insel unter die Herrschaft slawischer Stämme.1151 erhielten Benediktiner in Apulien die ganze Insel als Geschenk. Als Stützpunkt auf ihrem neuen Besitz suchten sie sich die Insel auf der  Insel aus. Im 13.Jh. ging das  Eiland wiederum als Geschenk an die Republik Dubrovnik, die zur Verwaltung einen Statthalter (Rektor) mit Dienstsitz in Babino Polje entsandte. Letztes bemerkenswertes Ereignis in der von nun an sehr ruhigen  Geschichte war ein großer Seeräuberüberfall aus dem Jahre 1572 unter dem berüchtigten Ulic Ali.

Sehenswertes:

Die beiden Seen sind keineswegs tief ins Land eingebrochene Buchten, sondern Karsterscheinungen. Der  kleinere See, der Malo jezero (24 ha Fläche, größte Tiefe  29,5 m) ist mit dem größeren See, dem Veliko jezero  (145 ha, größte Tiefe 46 m), der seinerseits mit dem Meer in Verbindung steht, durch einen Kanal verbunden. Der Kanal ist 2,5 m tief und 10 m breit. Ihn durchfließt eine starke Strömung, die alle 6 Stunden gemäß Ebbe und Flut die Richtung Ändert. Im Inselinneren gibt es noch vier weitere Karsterscheinungen: Becken, die sich nach Niederschlägen mit Süßwasser füllen, also im Gegensatz zu den beiden Karstseen im Nordwesten der Insel keine offene Verbindung zum Meer besitzen. Die besonderen Naturschönheiten der beiden Seen, ihre Umgebung mit Föhrenwäldern und landwirtschaftlich genutzten Abschnitten, bilden die Bestandteile des 3010 ha umfassenden Nationalparks.

Die Muttergotteskirche der einstigen Benediktinerabtei auf dem Eiland im Veliko jezero zeigt Merkmale apulischer Romanik: ein einschiffiger, aus Steinquadern errichteter Bau mit einer Apsis und mit Kuppel sowie Rundbogenfries an den Außenwänden. Den Vorbau im Renaissancestil ziert das Wappen der Familie Gundulic  aus dem 15./16. Jh. Aus der gleichen Zeit stammen der Verteidigungsturm mit Schießscharten über dem Atrium und die Sakristei. In der Barockzeit wurden zwei Seitenkapellen mit Altären angebaut. Das alte Klostergebäude auf der Hafenseite mit  Kreuzgang und geräumigem Keller fügten Mönche im 16.jh. dem zweistöckigen Renaissancebau hinzu. Die Kirche ist 1949 renoviert worden, das Kloster verwandelte man in ein Hotel.

Bei Babino polje, der größten Siedlung auf Mljet, 6 km westlich vom Hafen Sobra, am Fuße des Veli grad, des mit 514 m höchsten Berges der Insel, befinden sich einige Höhlen. Die schönsten darunter sind die 100 m lange Höhle Movrica mit Tropfsteinbildungen sowie die 400 m lange Ostasevica.

Polace, dessen Name an jenen römischen Palast erinnert, der in einem Ruinenfeld mitten in der heutigen Ortschaft liegt, hat außer diesen Überresten gleich nebenan noch die Ruinen einer altchristlichen Basilika aufzuweisen. Auf dem östlich gelegenen Hügel Nodilove kosare lassen sich im Gestrüpp auch noch die Reste einer altchristlichen Kirche ausmachen.

Sport, Boote und Badestrände:

Urlaub auf Mljet bedeutet Abgeschiedenheit von den üblichen touristischen vergnügen und viel Ruhe. Während das Hotel in der ehemaligen Benediktinerabtei sehr einfach ist, verfügt das neue  Touristenzentrum Odisej über allen Komfort. Zu dem Komplex gehören auch ein Campingplatz, eigene Motor und Segelboote sowie ein den Hausgästen reservierter Strandabschnitt. Kies und Felsbadeplätze liegen beiderseits von Pomina. Bei Saplurana dehnt sich eine größere Sandbucht aus. Der Campingplatz Vrbovica liegt (wie die Tauch und Angelplätze) bei Pristaniste am Veliko Jezero; ein zweiter Campingplatz besteht bei Govedjari an der erwähnten neuen Hotelanlage.

Autofähren:

(Polace Sobra Dubrovnik). Personenschiffsverbindungen regelmäßig auch mit der Halbinsel Peljesac.

 

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