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Naturerbe Dalmatien

 

Nord Dalmatien: Zadar Region

Der nördliche Teil der dalmatinischen Küste mit seinem größten urbanen Zentrum in der dreitausend Jahre alten Stadt Zadar nennt sich auch das Tor zu den Nationalparks, denn seine einzigartige geographische Lage eröffnet ihm im wörtlichen Sinne die Tore zu fünf Nationalparks, die man in einem eintägigen Ausflug besuchen kann.

Paklenica, die Wasserfälle der Krka, die Plitvicer Seen, das Nördliche Velebit und die Kornaten bieten jeder für sich atemberaubende Schönheit. Denn die Schluchten von Velika und Mala Paklenica mit ihrer Reihe von Wasserfällen und Felswänden, die ideal sind zum Freiklettern, bilden für alle Naturfreunde und Ausflügler eine Herausforderung. Die Flora und die Fauna dieses Teil von Dalmatien bergen auch viele einheimische Arten wie den Gänsegeier, der hier eines seiner zwei Siedlungsgebiete in Kroatien hat, aber auch eine Reihe von Höhlen und interessanten Karstformationen. Dies gilt ebenso für den höchsten Teil dieses Gebirges, den Nationalpark Nordvelebit, ein Gebirge, das die UNESCO zum Weltbiosphärenreservat erklärt hat.
 Die unberührte Natur dieses geschützten Raumes,  Tier und Pflanzenarten und der Höhlen und Grotten im waldigen Gebirge und an seinen Hängen steht im direkten Kontrast zu dem Ausblick, der sich aus diesen Höhen auf das ornamentale Inselnetz des Nationalparks Kornaten bietet. Im Zadarer Archipel gibt es insgesamt 365 Inseln, und 150 kleinere und größere Inseln und Riffe bilden den Nationalpark Kornaten. Er besteht vor allem aus kahlen Felswänden, aber auch aus einem besonderen Blau des Meeres und senkrechten Felsen über dem Meer, die jäh auf seinen mehrere Hundert Meter tiefen Grund abfallen. Ein wahres Paradies für Nautiker voller Buchten, ruhiger Häfen und verborgener Strände. Ein Ort, den kein Seemann, der in die Adria kommt, auslassen darf, aber auch kein moderner Robinson, der die Einsamkeit und den Genuss einer unberührten Küste und des kristallklaren, sauberen Meeres sucht.
Der bewaldete Teil der Kornaten ist der Naturpark Telascica, eine der sichersten natürlichen Buchten für Nautiker in der Adria, aber auch der Ort des Naturphänomens des Salzwassersees Mir, dessen Wasser wärmer ist als das Meer! Die mediterrane Vegetation in den zauberhaften Karstfeldern Dalmatien ist die Heimat des Mufflons, aber auch ein Ort zum Entspannen und bereits seit römischen Zeiten ein Jagdgebiet.
Der See Vransko Jezero mit seinem ornithologischen Reservat ist der größte natürliche See Kroatiens. Er liegt ebenfalls in der Region Zadar und ist an einigen Stellen nur 800 Meter vom Meer entfernt. Hier liegt auch das einzige Siedlungsgebiet des Reihers im kroatischen Küstengebiet, und der See ist reich an Süßwasserfischen und wegen seiner Verbindung zum Meer auch an Aalen. Besucher des Reservats können eine Angelgenehmigung am Vransko Jezero erhalten und hier auch ein Ruderboot mieten. 
Eine solche Landschaft bietet von den Höhen des Gebirges bis zu den Buchten der Inseln Möglichkeiten für einen Aktivurlaub, wie sie sonst kaum irgendwo bestehen. Solche Urlaube in dem Nord Dalmatien können über Reiseagenturen oder individuell organisiert werden und führen auf die Fahrradwege am Meer und im Gebirge, zum Trekking, Paragliding, Freiklettern und zu speleologischen Aktivitäten.

Mitte Dalmatien: Sibenik Region

Der Nationalpark Kornaten, der teilweise auch in der Zadarer Region liegt, vereint in der Region Šibenik die wilde Schönheit des Steins mit dem Blau des unwahrscheinlich klaren Meeres. Hier herrschen eine Ruhe, wie es sie sonst nirgends gibt, und der Charme verborgener Buchten, die jedem Liebhaber des Meeres den Atem rauben. Ihren Namen erhielt der Archipel nach seiner größten Insel Kornat. Eine Legende besagt, dass Gott am letzten Tag seiner Schöpfung sein Werk krönen wollte und daher die Kornaten aus Tränen, Sternen und Atem formte, schrieb der begeisterte George Bernard Shaw, der selbst entzückt war von der Schönheit der dichtesten Inselgruppe im europäischen Teil des Mittelmeers.
Das völlige Gegenteil dieses Meeresblaus und der nackten Felswände der Kornateninseln ist das Reich des Nationalparks Krka, einer wundersamen Karstschönheit, die auf zwei Dritteln ihres Weges zum Meer durch Schluchten fließt. Auf dieser grünen Reise ergießt sie sich über sieben Wasserfälle, von denen der letzte in Skradin eine Kaskade mit einem Durchfluss von durchschnittlich 55 Kubikmetern Wasser pro Sekunde ist.
Es gibt zwei besondere Juwelen im Nationalpark Krka: das orthodoxe Kloster des Hl. Erzengels Krka und das märchenhafte Kloster Visovac. Das Kloster Krka wurde im Jahre 1402 von Jelena errichtet, der Witwe des Fürsten Subic und Schwester des Kaisers Dusan, und hier werden wertvolle Bücher und Ikonen, alte liturgische Handschriften und Kirchgewänder bewahrt. Das Franziskanerkloster Visovac liegt auf eine Insel inmitten eines grünen Sees, den der Krka Fluss bildet. Seit dem Jahre 1400 wohnen hier gastfreundliche Franziskaner, die die Kleinodien, die alten Bilder und Kunstwerke, aber auch den Säbel des berühmten Vuk Mandusic bewahren, der im Kampf gegen die Türken gefallen ist. Der Nationalpark Krka ist reich an Flora und Fauna, und hier leben 222 Vogelarten. Damit gehört er zu den wertvollsten ornithologischen Gebieten Europas. Der Raum um die Krka ist reich an Überresten antiker Siedlungen, Fundstätten aus prähistorischer Zeit, aber auch an Resten römischer Wasserleitungen, die geschützte Kulturdenkmäler sind. Den Nationalpark Krka kann man mit dem Boot, dem Auto oder zu Fuß besuchen, und dabei darf man das Volkskundemuseum in einer der alten Mühlen nicht auslassen.
Im Nationalpark Krka liegt auch das einzige Falknereizentrum Kroatiens, und bei einem Besuch kann man die Möglichkeiten der Falkenjagd kennen lernen und eine Vorführung der Falknereikunst erleben. Die Stadt Skradin, über die die ersten schriftlichen Quellen bereits im Jahre 339 vor Christus berichten, birgt noch heute die Spuren einer alten Illyrieschen Siedlung. 
Die im Meer verstreuten Inseln der Sibeniker Region bergen jede ihr eigenes Geheimnis. So hat Zlarin die berühmtesten Korallenriffe der Adria, während Krapanj, die kleinste Sibeniker Insel, bekannt ist als Ort der Jagd nach Meeresschwämmen.

Mitte Dalmatien: Split Region

Auch die Natur zeigte sich gegenüber dem mittleren Dalmatien selbstlos und schuf eine Harmonie urbaner Räume in der noch immer außerordentlich gut bewahrten Umgebung der dicht besiedelten Küste und der Reihe der grün bewachsenen Inseln. Bol auf Brac ist der Ort, in dem der bekannte Strand Zlatni Rat liegt, dessen Gestalt sich abhängig von den Winden und Wellen ändert. Das mittlere Dalmatien zeichnet sich durch die längsten natürlichen Kiesstrände auf dem Festland aus, über die sich dalmatinische Kiefern als natürlicher Sonnenschutz neigen und Schatten spenden. Diese Strände sind besonders charakteristisch für die Makarska Riviera und vor allem für Brela, das nach Meinung vieler die schönsten natürlichen Adriastrände am kristallklaren Meer besitzt.
Unmittelbar oberhalb dieser Strände erhebt sich das Massiv des Naturparks Biokovo, von dem man sagt, dass es mit den Füßen im Wasser steht und mit dem Kopf in den Blitzen. Sein Gipfel Sveti Jure bietet von 1762 Metern Höhe über dem Meeresspiegel an sonnigen Tagen einen Blick bis zu den äußersten Inseln mitten in der Adria. Das Biokovo ist der Lebensraum einer Reihe von einheimischen Tier und Pflanzenarten, und auf seinen mageren Weiden streifen noch heute Wildziegen. Das Biokovo ist auch bekannt für seine spektakulären Sonnenaufgänge im sommerlichen Morgengrauen.
 Eines der attraktivsten Naturphänomene an der Adria ist die Blaue Grotte (Modra spilja) auf der kleinen Insel Biševo bei Vis, die nur 17 Meter breit, aber 31 Meter lang ist und in die man mit einem Boot durch einen engen Zugang zwischen zwei Felsen im Meer gelangt. Das Sonnenlicht dringt durch eine Öffnung unter Wasser in die Höhle ein und übergießt das Meer und die Besucher in der Höhle mit silbrig blauen Farben. In der Nähe liegt das einzige bekannte Habitat der Mönchsrobbe.

Süd Dalmatien: Dubrovnik Region

Die natürlichen Besonderheiten dieser Region prägt vor allem das milde und warme Mittelmeerklima des Südens, in dem eine üppige Vegetation gedeiht, und zwar nicht nur die für das Mittelmeer typische, sondern auch eine subtropische, deren Zitronen, Orangen, Palmen und Agaven ihre attraktivsten Vertreter sind. Das Küstengebiet ist trotz seines relativ kleinen Raumes außerordentlich vielfältig: von der felsigen, steilen Küste mit ihren tiefen Buchten bis zu Sandstränden, fruchtbaren Feldern und hohen Bergen, die direkt bis ins Meer hineinreichen. 
Den Nationalpark Mljet ganz im Süden Kroatiens nennen viele die schönste Insel der Adria, denn er hat tatsächlich etwas, das man selten sieht: einen See mitten auf der Insel und in dem See wiederum eine Insel und auf der Insel ein Schloss, ein Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert. Dieses märchenhafte Bild wirkt wie aus den schönsten Geschichten entnommen, von denen eine besagt, dass gerade Mljet Odysseus’ Ogigia war, wo ihn die Nymphe Kalypso gefangen hielt. Die Unterwasserwelt hier eröffnet einen Blick auf die schönsten roten Korallen.
Die Elafiti Inseln sind eine Gruppe von mehreren Inseln, die westlich von Dubrovnik liegen. Die größte von ihnen ist Sipan, aber auch Lopud und Kolocep (Kalamota) gehören zu dieser Gruppe. Mit ihren wunderschönen Landschaften und den Sandstränden ziehen sie zahlreiche Touristen an. Sie sind täglich durch Boote mit Dubrovnik verbunden. 
Trsteno ist der älteste Renaissancegarten, der in Dalmatien angelegt wurde (1502), und ist heute der einzige Baumgarten im ganzen kroatischen Küstengebiet. Er ist reich an exotischen Pflanzen, unter denen Eukalyptus, Kampferbäume und zwei gigantische, über 400 Jahre alte Platanen einzigartige Beispiele ihrer Art in Europa sind. Den Garten ziert ein Barockbrunnen mit Figuren von Neptun und den Nymphen. 
Der mächtige Fluss Neretva, der aus dem benachbarten Bosnien und Herzegowina kommt, ergießt sich in einem fruchtbaren Delta bei den Städten Ploce, Opuzen und Metkovic ins Meer und schafft dort ein Gebiet von außerordentlich fruchtbarem landwirtschaftlichem Boden, der mit Mandarinenhainen und Melonenfeldern bebaut wird, während der Fluss selbst den weithin bekannten Aalen und Meeräschen ihren Lebensraum bietet, denn hier mischt sich Süßwasser mit dem Meer. Durch die mit Schilf bewachsenen Arme der Neretva muss man eine Neretvasafari mit den traditionellen Neretvabooten machen, die Trupice genannt werden. Die Stille dieser Gegend wird nur bisweilen durch den Schrei eines Vogels über dem Sumpf unterbrochen. Bei den Orten Vid, Prud und Orepak befinden sich ornithologische Reservate, in denen Vögel überwintern, während der Südostteil des Neretvadeltas ein Brutgebiet verschiedener Fischarten ist. Ein unverzichtbarer Ort, mit dem die Natur Dubrovnik ausgestattet hat, ist die Bucht von Mali Ston, die wegen des natürlichen Zuflusses nahrhafter Salze vom Festland in ihrem Wasser eine hohe Bioproduktion verzeichnet. Sie ist ein bekanntes Zuchtgebiet für Muskeln, unter denen die Stoner Austern weithin bekannt sind und in den umliegenden Restaurants serviert werden.

 

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