tel: 06181-919-428 und e-mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Die Region Zadar - Ferienwohnungen in Kroatien
Ist - Insel der Fischer und der Seefahrer, ist allen Nautikern wohlbekannt als ein sicherer Zufluchtsort. Molat hat unzählige Buchten, von denen die bekannteste die vor Brgulje ist, in der der englische König Edward VIII. während einer Kreuzfahrt einen stillen Hafen gefunden hatte. Hier liegen auch die kleinen Inseln Zverinac, einstiger Besitz der Adelsfamilien aus Zadar, heute die Insel der Oliven, Weingärten und Feigen, Sestrunj mit dem gleichnamigen Ort auf dem Gipfel der Insel, von dem aus sich ein wunderschöner Blick bietet, und viele, viele andere.
Die Insel Ugljan ist die "Vorstadt" von Zadar und ein Garten gerade gegenüber. Sie war schon zur Zeit der alten Römer besiedelt und bekam ihren Namen wegen des vielen Öls. Auf der Insel gibt es nämlich ungefähr 100.000 Olivenbäume. Siedlungen sind an der 22 Kilometer langen Küste aneinandergereiht. 
Die wichtigste Urlaubsortschaft auf der Insel ist Preko mit seiner Fähranlegestelle. Gegenüber befindet sich die von Kiefernwald und Palmen bedeckte idyllische kleine Insel Skoljic mit der Bucht Jaz, die für den feinen Sandstrand bekannt ist - ein beliebtes Ziel für Schwimmer. Auch ein Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert kann besichtigt werden. Eine andere idyllische, von Zypressen bedeckte Insel ist Osljak, mit einem malerischen Fischer- und Seefahrerdörfchen. Dort braucht man keinen Menschen nach seinem Familiennamen zu fragen. Und man sollte nie einen Valcic suchen müssen. Denn alle Einwohner heißen so.
Der Touristenort Kukljica hat wunderschöne Strände auf beiden Seiten der Insel. Jedes Jahr im August findet hier die berühmte Feier zu Ehren der Schneemadonna mit einer Prozession und einem Fischerbootkonvoi von der Ortschaft bis zur Kirche in der Meeresenge Zdrilac statt. Laut mündlicher Überlieferung hat es dort vor vierhundert Jahren Anfang August geschneit. Der alte Fischerort Kali steht unter dem Schutz des heiligen Lovro, und seine Einwohner übertreffen alle am Mittelmeer in der Fischer- und Seefahrerkunst.
Die nahe Insel Pasman war ursprünglich mit Ugljan zusammengewachsen. Die schmale Meeresenge Zdrilac, die die beiden Inseln voneinander trennt, konnte früher überschritten werden. Im Jahre 1883 wurde sie aber für kleinere Schiffe schiffbar gemacht. 1973 wurde eine Brücke über die Fahrrinne geschlagen. Pasman ist ruhiger als Ugljan, aber sonst sind die beiden von silbergrünen Oliven bedeckten Inseln richtige Zwillinge. Auf Pasman liegt der alte Fischerort Tkon mit einem FKK-Campingplatz. Sehr schöne kleine Strände findet man an dem sanigen Landstreifen von Sovinja. Auf dem Hügel über Tkon befindet sich die malerische kleine Votivkirche der Madonna der 7 Schmerzen.
Zwischen Ugljan und Dugi otok ist die Insel Iz, autofrei und bekannt für die üppige mediterrane Vegatation. Das Volksfest von Iz, mit dem populären Spiel der "Ketten", das jung und alt in Aufruhr versetzt, ist berühmt. Die Insel Rava ist wegen ihres milden Klimas und der gegliederten Küste bei Seglern sehr beliebt.
Für einen Urlaub in unberührter Natur bietet Dugi otok gute Gelegenheit. Auf 114 Quadratkilometern wohnen Fischer und Bauern, und im Sommer ziehen wunderschöne einsame Strände und die Sehenswürdigkeiten viele Besucher aus Kroatien und aus dem Ausland an. Auf dieser Insel befindet sich auch Telascica, der größte Naturhafen auf einer adiatischen Insel, ein Naturpark mit einer großen Population von Mufflons. Das waldbedeckte nordwestliche Ufer von Dugi otok ist reich an weiten Sandbuchten, mit dem wunderschönen Strand Saharun und dem 41 Meter hohen Leuchtturm Veli rat. Bei seiner Errichtung im Jahre 1949 wurden neben Kieselsteinen von nahen Strand auch die Dotter von ungefähr 100.000 Eier in den Verputz eingemischt, was dazu beitrug, daß weder Sonne noch Meer der Schönheit des Leuchtturms schaden konnten. Naturliebhabern ist Bozava mit seinem üppigen Kiefernwald gut bekannt.
Kultur und Geschichte waren gegenüber der Zadarer Tourismusregion, die bereits seit drei Jahrtausenden besiedelt ist, ebenso freigebig wie auch die Natur. In unmittelbarer Nähe von Zadar liegt die Stadt Nin, die älteste kroatische Königsstadt und der Ort, in dem der kroatische Staat aus der Taufe gehoben wurde. Bereits im 7. Jahrhundert wurde Zadar zur Hauptstadt Dalmatiens, und das blieb es bis 1918. Die steinernen Straßen des Poluotok, des Zentrums der Altstadt, zieren auch die steinerne Kirche Sv. Donat aus dem 9. Jahrhundert, das größte freigelegte römische Forum auf dieser Seite der Adria und die Kirchen Sveta Stošija aus dem 13. Jahrhundert und Sveti Krševan aus dem 12. Jahrhundert. Auf der breiten Straße oder der Kalelarga, die jeder Besucher dieser Stadt passiert, spürt man den Geist und den Rhythmus dieser tausendjährigen Stadt am besten, die als Ort der größten Investitionen in die kommunale Infrastruktur und das Bauwesen gerade ihre zweite Jugend erlebt.
Eine der Investitionen, die in Europa einzigartig ist, ist die „Meeresorgel“, ein architektonisches Wunder, das auf der Seeseite der städtischen Uferpromenade angelegt wurde, wo die Meereswellen durch ihre Strömung und den Durchfluss durch klingende Röhren, die im Wasser montiert sind, einen unwahrscheinlichen Klang erzeugen, so genannte Meeresmusik, die den gesamten breiten Raum des Spazierwegs am Meer erfüllt. Diese Orgel wurde in nur einem Jahr zu einem unverzichtbaren Ort, an dem sich Tausende Neugierige und Besucher von Zadar und seiner Umgebung versammeln. Und gerade an diesem Teil der Zadarer Uferpromenade zeigt sich nach den Worten des berühmten Alfred Hitchcock auch der schönste Sonnenuntergang der Welt. So hat er ihn nämlich nach seinem Besuch in Zadar beschrieben, der ihm bis zu seinem Lebensende wegen der zauberhaften Begegnung mit der Sonne, die im Meer versank, in Erinnerung geblieben ist.
Die Region Zadar besitzt im Städtchen Nin, 18 km von Zadar entfernt, die bereits 12 Jahrhunderte alte Kapelle Sveti Križ, die kleinste Kathedrale der Welt. Mit ihren nur 36 Schritten Länge wurde sie nach der Position der Sonne im Jahresverlauf gebaut und dient so gleichzeitig als Uhr und als Kalender, aber auch als Ort der Andacht.
|